Die Altstadt ist Fußgängerzone
Zuerst das Wichtigste: Die Altstadt von Rovinj ist Fußgängerzone. Keine Autos. Die Gassen sind eng, mit Kopfsteinpflaster, zum Laufen gemacht. Das ist kein Nachteil, sondern genau das, was Rovinj so besonders macht.
Die ganze Halbinsel läufst du in 15 bis 20 Minuten von einem Ende zum anderen ab. Du brauchst also wirklich kein Fortbewegungsmittel, um sie zu erkunden. Zieh dir nur bequeme Schuhe an — Kopfsteinpflaster und Absätze, das wird nichts.
Parken
Wenn du mit dem Auto anreist, musst du außerhalb der Fußgängerzone parken. Rund um die Altstadt und entlang der Uferpromenade gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze.
Mach dir nicht zu viele Gedanken, dir Parkzonen und Preise zu merken — die ändern sich sowieso je nach Saison. Aktuelle Infos zu Standorten und Tarifen findest du bei Komunalni Servis Rovinj (der städtischen Parkverwaltung).
Gut zu wissen: Die meisten Hotels und Apartments außerhalb der Fußgängerzone haben eigene Parkplätze. Wohnst du mitten in der Altstadt, organisiert dir dein Gastgeber normalerweise einen Stellplatz außerhalb der Zone und holt dich samt Gepäck mit einem Elektrowagen an der Tür ab. Frag einfach bei der Buchung nach — das ist in Rovinj ganz normal und meistens im Aufenthalt inklusive.
Fahrräder — die clevere Wahl
Sobald das Auto geparkt ist, ist das Schlauste, was du machen kannst: ein Fahrrad mieten. Rovinj und die Umgebung sind perfekt zum Radeln — flache Küstenwege, Pfade durch Pinienwälder und kurze Strecken zwischen Stränden, Restaurants und Zentrum.
Im Ort gibt es mehrere Verleihe, und viele Hotels und Apartments stellen ihren Gästen Räder zur Verfügung. Du kannst normale Citybikes mieten oder E-Bikes, falls du auch die hügeligere Gegend im Landesinneren erkunden willst.
Besonders schön ist der Radweg entlang der Küste Richtung Zlatni rt (Goldenes Kap) — komplett flach, ideal für eine entspannte Nachmittagsrunde zum Strand.
Zu Fuß
Für die Altstadt selbst brauchst du nur deine Füße. Die Hauptpromenade am Hafen, der Anstieg hoch zur Kirche Sv. Eufemija, der Marktplatz, die winzigen Seitengassen — alles nur ein paar Minuten voneinander entfernt.
Sogar die stadtnahen Strände (Lone, Mulini, Škaraba) erreichst du vom Zentrum in 10 bis 15 Minuten zu Fuß — über schöne Küstenwege durch den Waldpark.
Taxi
In Rovinj gibt es Taxis, und für Flughafentransfers oder den Heimweg nach einem späten Abendessen funktionieren sie bestens. Am Hauptplatz steht ein Taxistand, oder du rufst eins an. Abgerechnet wird nach Taxameter, für europäische Verhältnisse sind die Preise fair.
Flughafentransfers solltest du lieber vorher buchen — vor allem in der Hochsaison. Dein Hotel übernimmt das in der Regel gerne für dich.
Autofahren im Ort
Lass es einfach sein. Im Sommer mit dem Auto durch Rovinj zu fahren, ist nur nervig — enge Gassen, Einbahnstraßen, überall Fußgänger und keine Parkplätze. Wenn du irgendwohin musst, wo du nicht laufen oder radeln kannst, nimm ein Taxi.
Trotzdem: Behalt den Mietwagen für Tagesausflüge. Istrien hat weit mehr zu bieten als nur Rovinj — das römische Amphitheater in Pula, das Bergstädtchen Motovun, die Brijuni-Inseln, die Weinstraßen im Landesinneren. Dafür willst du ein Auto.
Bootstaxis
Im Sommer fahren kleine Bootstaxis vom Hafen in Rovinj zu den Inseln und die Resortküste rauf und runter:
- Sveta Katarina — 5 Minuten vom Mali Mol.
- Crveni otok / Sveti Andrija — etwa 15 Minuten vom Mali Mol.
- Amarin (Maistras Familienresort nördlich der Stadt) — im Sommer fahren Taxiboote vom Hafen aus.
- Villas Rubin, Polari, Vestar (Resorts und Campingplätze an der Südküste) — saisonale Taxibootverbindungen in die Stadt und zurück.
In der Hochsaison ungefähr alle 30 Minuten, in der Nebensaison stündlich. Ticket kaufst du am Kiosk an der Uferpromenade — nichts vorbuchen, einfach hingehen. Das komplette Bootsprogramm (Inseltouren, Fahrten zum Lim-Kanal, Batana-Abende) findest du in unserem Guide zu den Bootstouren.
Allgemeine Tourismusinfos bekommst du im Tourismusbüro Rovinj in der Obala Pina Budicina 12.